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Geschichte Teterow Stadt Teterow und Umland

Geschichte Teterow

Einiges zur Geschichte von Teterow

Das Gebiet um den heutigen Teterower See war bereits im 6. Jahrhundert vor Christi von germanischen Stämmen besiedelt. Später ließen sich hier die slawische Liutizen nieder, die im 9. Jahrhundert auf der Insel im See einen Burgwall errichteten, der Wehranlage und Fürstensitz zugleich war. Am südwestlichen Ufer des Sees wurde um 1230 die Stadt Teterow planmäßig angelegt, der wahrscheinlich um 1235 das Stadtrecht verliehen wurde.

Der Name leitet sich vom slawischen Wort "teter" für den Birkhahn ab. Andere Deutungen sehen darin den Namen des Auerhahns, der in Verbindung mit dem wendischen "ow" oder "owe" für "Ort" als Auerhahnort galt. Die erste urkundliche Erwähnung der Stadt soll auf das Jahr 1272, die der Stadtmauer und des Walls auf das Jahr 1361, zurückgehen.

1301 wurde durch Bischof Magnus II. von Cammin die Kapelle St. Marien gebaut, die später wegen Ablasshandels vernichtet wurde. 1357 verhängte der Papst den Bann über die Stadt, der erst mit der Einweihung der St.-Jürgen-Kirche 1359 wieder gelöst wurde. 1492 wurde noch die St.-Gertruden-Kapelle vor dem Malchiner Tor gebaut, die Bürgermeister Hagen stiftete.

Ab 1436 wurde Teterow Landstadt in Mecklenburg und gehörte bis 1918 zu den Städten im Wendischen Kreis, die auf mecklenburgischen Landtagen der 1523 gegründeten Union der Landstände vertreten waren. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Stadt mehrfach geplündert und wurde Opfer eines Großbrandes. Die Einwohnerzahl sank von etwa 1800 auf nur noch 300. Einen Aufschwung erfuhr Teterow erst Ende des 17. Jahrhunderts, der durch Großbrände um 1700 und 1722 jäh unterbrochen wurde. 1793 vernichtete ein weiterer Brand das sogenannte Köthelsche Viertel im Westteil der Stadt.

Zu neuer Blüte gelangte die Stadt unter Bürgermeister Franz von Pentz. Es gründeten sich zahlreiche Betriebe. Das Kaiserliche Postamt, Schulen und eine Turnhalle wurden gebaut. 1908 wurde das alte Rathaus abgerissen und an gleicher Stelle 1910 ein neues Rathaus eingeweiht, vor dem seit 1914 der Hechtbrunnen steht, der dem Wahrzeichen der Stadt gewidmet ist. 1930 wurde in den Heidbergen die Grasrennbahn eingeweiht, die im Laufe der Zeit offiziell als "Teterower Bergring" benannt wurde.

Zu DDR-Zeiten wurden Ende der 1960er Jahre zwei Neubaugebiete mit Schulen, Sport- und Kaufhallen sowie Kindereinrichtungen errichtet. 1980 kam ein weiteres Neubaugebiet hinzu. 1990 fand der Rat der Stadt sein Domizil wieder im Rathaus, das bis dahin von der sowjetischen Besatzung und der Volkspolizei genutzt wurde. In den folgenden Jahren wurde vor allem die historische Innenstadt mit Mitteln der Städtebauförderung aufwendig saniert und viel für die Ansiedlung neuer Firmen getan.

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Geschichte Teterow

17166 Teterow

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